Erfahrungen & Bewertungen zu Bergschule Oberallgäu
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Für besondere Verdienste im Tourismus erhielt Udo Zehetleitner für die Bergschule Oberallgäu den Tiroler Adlerorden in Silber, eine der höchsten Auszeichnungen des Landes Tirol.

Steinbocktour Allgäu – geführte Durchquerung der Allgäuer Alpen

Faktencheck

  • Dauer

    6 Wandertage

  • Wanderstrecke

    57 KM

  • Aufstieg

    ca. 5.458 HM

  • Abstieg

    3.490 HM

  • Übernachtungen

    Berghütten / Gasthof

  • Führung

    geführte Steinbocktour

  • Route

    Einödsbach – Rappenseehütte – Heilbronner Weg – Kemptner Hütte – Hermann-von-Barth-Hütte – Hinterhornbach – Prinz-Luitpold-Haus – Oberstdorf

6 Tage auf der Steinbockroute über Heilbronner Weg und Allgäuer Hauptkamm

Die Steinbocktour durch die Allgäuer Alpen ist eine abwechslungsreiche sechstägige Hüttenwanderung über den Allgäuer Hauptkamm. Von Einödsbach südlich von Oberstdorf führt die Route über die Rappenseehütte, den berühmten Heilbronner Weg und die Kemptner Hütte weiter durch die höchsten Regionen der Allgäuer Alpen bis ins Lechtal und zurück nach Oberstdorf.
Unterwegs bewegen wir uns durch eines der bedeutendsten Steinbockreviere Deutschlands. Mit etwas Glück können wir die imposanten Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Gleichzeitig erleben wir bekannte Gipfel und Berglandschaften rund um Hohes Licht, Bockkarkopf, Mädelegabel, Großen Krottenkopf und Hochvogel.
Ein besonderer Höhepunkt ist der Heilbronner Weg, einer der bekanntesten Höhenwege der Nordalpen. Daneben führen weniger frequentierte Bergwege und alpine Übergänge durch die abwechslungsreiche Landschaft zwischen Bayern und Tirol.
Unsere geführte Steinbocktour in den Allgäuer Alpen richtet sich an trittsichere und schwindelfreie Bergwanderer mit guter Kondition, die eine anspruchsvollere mehrtägige Hüttentour abseits klassischer Alpenüberquerungsrouten erleben möchten.

6 Wandertage · ca. 57 km · 5.458 Hm Aufstieg · 3.490 Hm Abstieg

1. Tag: Oberstdorf/Einödsbach (1142 m) - Enzianhütte - Rappenseehütte (2092 m)

Am ersten Tag treffen wir uns um 12:00 Uhr am Gasthof Einödsbach auf 1.142 Metern südlich von Oberstdorf. Einödsbach erreichen Sie von der Bushaltestelle Birgsau in etwa 30 Minuten zu Fuß.
Nach dem Kennenlernen starten wir gemeinsam in unsere Steinbocktour durch die Allgäuer Alpen. Der Weg führt zunächst durch das Stillachtal und anschließend stetig bergauf zur Enzianhütte auf 1.804 Metern, wo wir eine gemütliche Pause einlegen.
Danach steigen wir weiter hinauf zur Rappenseehütte auf 2.092 Metern. Sie liegt eindrucksvoll am Allgäuer Hauptkamm und ist unser erster Übernachtungsplatz. Schon rund um die Hütte befinden wir uns in einem der klassischen Lebensräume der Allgäuer Steinböcke und mit etwas Glück lassen sich bereits die ersten Tiere beobachten.
Die erste Etappe bietet einen idealen Einstieg in die kommenden Tourentage und führt uns direkt hinein in die hochalpine Landschaft der Allgäuer Alpen.
Gehzeit: ca. 3 Stunden / Strecke: ca. 5 km / Aufstieg: ca. 950 Hm / Abstieg: ca. 10 Hm

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2. Tag: Rappenseehütte – Heilbronner Weg – Bockkarkopf – Kemptner Hütte (1.844 m)

Von der Rappenseehütte auf 2.092 Metern starten wir früh zu einem der großen Höhepunkte unserer Steinbocktour: dem berühmten Heilbronner Weg.
Über die Große Steinscharte steigen wir in das Wiesleskar und weiter in das felsige Gelände unterhalb des Hohen Lichts. Der Höhenweg führt über ausgesetzte Felspassagen, Drahtseilsicherungen, eine Leiter und eine kurze Brücke bis zur Kleinen Steinscharte und weiter zur Socktalscharte.
Anschließend erreichen wir den Bockkarkopf auf 2.609 Metern. Vom Gipfel eröffnet sich bei guter Sicht ein beeindruckendes Panorama über den Allgäuer Hauptkamm. Der felsige Abstieg führt zur Bockkarscharte, wo der technisch anspruchsvollste Abschnitt des Heilbronner Weges endet.
Über die Schwarze Milz und das Mädelejoch setzen wir unsere Tour anschließend in Richtung Kemptner Hütte auf 1.844 Metern fort. Gerade auf diesem Abschnitt bestehen immer wieder gute Chancen, Steinböcke und Murmeltiere zu beobachten.
Bei guten Bedingungen, ausreichender Kondition und entsprechendem Zeitplan kann der Bergführer zusätzlich eine Gipfelbesteigung des Hohen Lichts und der Mädelegabel in das Tagesprogramm einbauen.
Gehzeit: ca. 9 Stunden / Strecke: ca. 15 km / Aufstieg: ca. 950 Hm / Abstieg: ca. 764 Hm

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3. Tag: Kemptner Hütte – Großer Krottenkopf – Hermann-von-Barth-Hütte (2.131 m)

Von der Kemptner Hütte auf 1.844 Metern starten wir in Richtung Mädelejoch und verlassen damit wieder den Allgäuer Hauptkamm. Durch zunehmend felsiges Gelände steigen wir zur Krottenkopfscharte auf.
Bei passenden Wetter- und Wegverhältnissen besteigen wir von hier den Großen Krottenkopf auf 2.656 Metern, den höchsten Gipfel der Allgäuer Alpen. Der Gipfelanstieg erfolgt über die felsige Südflanke und belohnt uns mit einem weiten Panorama über die Allgäuer und Lechtaler Alpen.
Anschließend kehren wir zur Krottenkopfscharte zurück und steigen in das wilde Hermannskar ab. Vorbei am einsam gelegenen Hermannskarsee führt unser Weg durch eine ursprüngliche Hochgebirgslandschaft unterhalb der markanten Gipfel der Hornbachkette.
Über das Schafschartl und das Birgerkar erreichen wir schließlich die Hermann-von-Barth-Hütte auf 2.131 Metern. Sie ist die höchstgelegene Schutzhütte der Allgäuer Alpen und liegt eindrucksvoll unterhalb der Wolfebnerspitzen.
Gehzeit: ca. 4 Stunden / Strecke: ca. 11 km / Aufstieg: ca. 900 Hm / Abstieg: ca. 626 Hm

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4. Tag: Hermann-von-Barth-Hütte – Elbigenalp – Hinterhornbach (1.100 m)

Von der Hermann-von-Barth-Hütte auf 2.131 Metern steigen wir durch das Wolfebnerkar hinunter ins Lechtal. Der lange Abstieg führt uns aus der felsigen Hochgebirgslandschaft zurück in grüne Bergwälder und schließlich nach Elbigenalp auf rund 1.040 Metern.
Elbigenalp ist traditionell für seine Holzschnitzerei bekannt. Je nach Zeit bleibt Gelegenheit für eine kurze Pause im Ort, bevor uns ein kurzer Transfer durch das Lechtal nach Vorderhornbach bringt.
Von dort wandern wir entlang des Hornbachs weiter in das ruhige Seitental nach Hinterhornbach auf rund 1.100 Metern. Der vergleichsweise entspannte Nachmittag bildet einen angenehmen Kontrast zu den hochalpinen Etappen der vergangenen Tage.
In Hinterhornbach übernachten wir im Gasthof und genießen nach mehreren Hüttenübernachtungen wieder etwas mehr Komfort. Gleichzeitig befinden wir uns bereits direkt unterhalb des Hochvogels, der am folgenden Tag einen der großen Höhepunkte unserer Steinbocktour bildet.
Gehzeit: ca. 3 Stunden / Strecke: ca. 7 km / Aufstieg: ca. 950 Hm / Abstieg: ca. 1.000 Hm

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5. Tag: Hinterhornbach – Hochvogel – Prinz-Luitpold-Haus (1.850 m)

Von Hinterhornbach auf rund 1.100 Metern starten wir zu einem der großen Höhepunkte unserer Steinbocktour. Vorbei an den Schwabegghütten steigen wir durch zunehmend alpines Gelände zum Fuchsensattel auf rund 2.040 Metern auf.
Weiter geht es durch den Kalten Winkel hinauf in Richtung Staatsgrenze zwischen Tirol und Bayern. In dieser wilden Hochgebirgslandschaft unterhalb des Hochvogels bestehen immer wieder gute Chancen, Steinböcke zu beobachten.
Bei passenden Wetter- und Wegverhältnissen sowie entsprechender Kondition der Gruppe besteigen wir zusätzlich den Hochvogel auf 2.593 Metern. Der markante Gipfel zählt zu den bekanntesten Bergen der Allgäuer Alpen und bietet einen eindrucksvollen Blick auf den Allgäuer Hauptkamm und die umliegenden Lechtaler Alpen.
Anschließend steigen wir auf die bayerische Seite ab und erreichen das Prinz-Luitpold-Haus auf rund 1.850 Metern, wo wir unsere letzte Hüttenübernachtung verbringen.
Die Gipfelbesteigung des Hochvogels ist abhängig von Wetter, Wegverhältnissen und Leistungsvermögen der Gruppe. Die endgültige Entscheidung trifft der Bergführer vor Ort.
Gehzeit: ca. 6 Stunden / Strecke: ca. 9 km / Aufstieg: ca. 1.308 Hm / Abstieg: ca. 190 Hm

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6. Tag: Prinz-Luitpold-Haus – Himmeleck oder Laufbacher Eck – Oberstdorf

Am letzten Tag unserer Steinbocktour verlassen wir das Prinz-Luitpold-Haus auf rund 1.850 Metern und wählen abhängig von Wetter, Wegverhältnissen und Leistungsvermögen der Gruppe eine von zwei möglichen Abschlussvarianten.

Variante 1: über das Himmeleck ins Oytal
Wir steigen zunächst zum Himmeleck auf 2.145 Metern auf. Von dort führt der Weg über die Wildenfeldhütte und die Käseralpe hinunter ins landschaftlich eindrucksvolle Oytal. Am Oytalhaus endet der alpine Teil unserer Tour. Anschließend geht es zu Fuß oder – sofern verfügbar – mit dem Bergroller zurück nach Oberstdorf. Die Bergroller werden im Sommer ab dem Oytalhaus angeboten.

Variante 2: über das Laufbacher Eck zum Nebelhorn
Bei passenden Bedingungen führt die anspruchsvollere Variante über die Schönberghütte hinauf zum Laufbacher Eck auf 2.179 Metern. Der aussichtsreiche Höhenweg verläuft anschließend hoch über dem Oytal weiter in Richtung Nebelhorn. Über den Zeigersattel erreichen wir das Edmund-Probst-Haus auf rund 1.930 Metern direkt bei der Nebelhornbahn. Von dort ist die Talfahrt nach Oberstdorf mit der Seilbahn möglich.

Welche Variante durchgeführt wird, entscheidet der Bergführer entsprechend den aktuellen Bedingungen und der Gruppe.
Gehzeit: ca. 5 Stunden / Strecke: ca. 10 km / Aufstieg: ca. 400 Hm / Abstieg: ca. 900 Hm

Tourende: je nach Variante gegen 15:00 Uhr in Oberstdorf bzw. am Oytalhaus oder Edmund-Probst-Haus.

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Leistungen

  • Führung und Betreuung durch einen erfahrenen Bergführer

  • 4 Übernachtungen auf bewirtschafteten Berghütten

  • 1 Übernachtung im Gasthof in Hinterhornbach

  • 5 × Halbpension mit Frühstück und Abendessen

  • organisierte Transfers entsprechend dem Tourenprogramm

TOURPREIS STEINBOCKTOUR ALLGÄU

€ 895,-

Der genaue Reisepreis ist vom jeweiligen Termin abhängig und liegt je nach Reisetermin zwischen € 895,– und € 925,– pro Person.

DAV Mitgliedschaft

Eine Mitgliedschaft im Deutschen Alpenverein ist für die Teilnahme an der Steinbocktour Allgäu nicht erforderlich.
Auf einzelnen DAV-Hütten können für Nichtmitglieder zusätzliche Übernachtungsgebühren von ca. € 12,- anfallen. Ein eventuell erhobener Nichtmitglieder-Aufschlag wird direkt vor Ort auf der jeweiligen Hütte bezahlt.

TERMINE STEINBOCKTOUR ALLGÄU 2027

Programm Nr. 80: 04.07. – 09.07.2027 - € 895,-
Programm Nr. 81: 18.07. – 23.07.2027 - € 925,-
Programm Nr. 82: 01.08. – 06.08.2027 - € 925,-
Programm Nr. 83: 15.08. – 20.08.2027 - € 925,-
Programm Nr. 84: 29.08. – 03.09.2027 - € 925,-

ANFORDERUNGEN UND VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE STEINBOCKTOUR

Die Steinbocktour durch die Allgäuer Alpen richtet sich an konditionsstarke Bergwanderer mit Erfahrung auf alpinen und teilweise ausgesetzten Bergwegen. Vorausgesetzt werden eine gute bis sehr gute Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
Die Tour führt über schmale und felsige Bergwege sowie teilweise drahtseilversicherte und ausgesetzte Passagen. Besonders am Heilbronner Weg sind ein sicherer Tritt, Konzentration und Erfahrung im alpinen Gelände erforderlich.
Die längste Etappe dauert bis zu 9 Stunden. An einzelnen Tagen werden bis zu 1.308 Höhenmeter im Aufstieg und bis zu 1.000 Höhenmeter im Abstieg bewältigt. Sie sollten deshalb längere Bergtouren gewohnt sein und auch mehrere anspruchsvolle Wandertage hintereinander sicher bewältigen können.
Technische Kletterkenntnisse sind nicht erforderlich. Die optionalen Gipfelbesteigungen von Hohem Licht, Mädelegabel, Großem Krottenkopf und Hochvogel werden nur bei geeigneten Wetter- und Wegverhältnissen sowie entsprechendem Leistungsvermögen der Gruppe durchgeführt. Die Entscheidung trifft der Bergführer vor Ort.

TREFFPUNKT UND ANREISE ZUR STEINBOCKTOUR

Treffpunkt für die Steinbocktour Allgäu ist am ersten Tag um 12:00 Uhr am Gasthof Einödsbach südlich von Oberstdorf.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Vom Bahnhof Oberstdorf fahren Busse durch das Stillachtal bis Birgsau/Eschbach. Von dort wandern Sie auf der Fahrstraße weiter nach Einödsbach. Für den Aufstieg sollten Sie etwa 30–40 Minuten einplanen.

Anreise mit dem Auto:
Einödsbach selbst ist für den öffentlichen Autoverkehr nicht erreichbar. Wir empfehlen deshalb, das Fahrzeug in Oberstdorf oder im Bereich der Fellhornbahn abzustellen und anschließend mit dem Linienbus Richtung Birgsau weiterzufahren.

Bitte planen Sie für Busfahrt und Fußweg ausreichend Zeit ein, damit Sie den Treffpunkt spätestens um 12:00 Uhr erreichen.

Treffpunkt: Gasthof Einödsbach
Beginn: 12:00 Uhr

Busfahrplan: https://www.oberstdorf.de/anreise-verkehr/busfahrplaene.html

Übernachten vor und nach der Steinbocktour

Hotels

Wir empfehlen Ihnen, bereits am Vortag im Raum Oberstdorf anzureisen. So können Sie entspannt und ohne Zeitdruck zum Treffpunkt in Einödsbach starten.
Auch nach dem Tourende kann eine zusätzliche Übernachtung in Oberstdorf sinnvoll sein, bevor Sie am nächsten Tag die Heimreise antreten.

AUSRÜSTUNG UND GEPÄCK FÜR DIE STEINBOCKTOUR

Für die Steinbocktour durch die Allgäuer Alpen benötigen Sie vollständige Bergausrüstung für eine mehrtägige Hüttentour und wechselnde alpine Wetterbedingungen. Da Sie Ihren Rucksack während der gesamten Tour selbst tragen, sollte das Gepäck möglichst leicht und auf das Notwendige beschränkt werden.

Zur persönlichen Ausrüstung gehören unter anderem:
- feste Bergschuhe mit guter Profilsohle
- Tourenrucksack, ca. 30–40 Liter
- funktionelle Wanderbekleidung
- Regen- und Windschutz
- warme Zusatzbekleidung
- Mütze und leichte Handschuhe
- Sonnenbrille und Sonnenschutz
- Trinkflasche bzw. Trinksystem
- Hüttenschlafsack
- persönliche Hygieneartikel
- Wechselwäsche in möglichst geringem Umfang

Der vollständig gepackte Rucksack sollte möglichst nicht mehr als etwa 8–10 kg wiegen. Gerade auf langen Etappen und am Heilbronner Weg macht sich jedes zusätzliche Kilogramm bemerkbar.
Eine Klettersteigausrüstung ist für die Steinbocktour grundsätzlich nicht erforderlich, da es sich trotz einzelner drahtseilversicherter Passagen nicht um eine Klettersteigtour handelt

Familien und Gruppenermäßigung

Sie möchten gemeinsam als Familie oder Gruppe an der Steinbocktour Allgäu teilnehmen? Für Familien und Gruppen bieten wir spezielle Vergünstigungen an.
→ Informationen zu unseren Familien- und Gruppenermäßigungen

Trailer zum Film über die Steinbocktour

Die Steinbocktour auf DVD ...

DVD - Steinbocktour

DVD - Steinbocktour

Bewegte Bilder sagen mehr als Worte. Unser Tipp für Sie, falls Sie sich nicht sicher sind, was Sie bei der Tour erwartet: die Tour "live" auf DVD, wie es wirklich ist ...
Eine unserer Gruppen wurde auch auf der Steinbocktour von einem Filmteam begleitet. In der Reportage erfahren Sie neben dem Tourenerlebnis auch sehr interessantes Wissen über die Allgäuer Alpen, Fauna und Flora.

Hier geht`s zur DVD Auswahl...

Hier geht es los:

Parktipp während der Steinbocktour

Wenn Sie Ihr Fahrzeug während der Alpenüberquerung nicht in Oberstdorf abstellen möchten, bietet sich Sonthofen als Alternative an. Parkmöglichkeiten finden Sie unter anderem im Bereich des Bahnhofs sowie in der Marktanger-Tiefgarage.
Von Sonthofen fahren regelmäßig Züge nach Oberstdorf. Die Fahrzeit beträgt etwa 20 Minuten. Planen Sie für Parkplatzsuche, Fußweg zum Bahnhof und die Weiterfahrt nach Oberstdorf bitte ausreichend Zeit ein.
→ Weitere Informationen zu den Parkmöglichkeiten in Sonthofen

Häufige Fragen zur Steinbocktour Allgäu

Wie verläuft die Steinbocktour durch die Allgäuer Alpen?

Die Steinbocktour Allgäu ist eine sechstägige geführte Hüttenwanderung durch die Allgäuer und Lechtaler Alpen. Die Route beginnt bei Einödsbach südlich von Oberstdorf und führt über die Rappenseehütte, den Heilbronner Weg, die Kemptner Hütte, den Großen Krottenkopf, die Hermann-von-Barth-Hütte und Hinterhornbach bis zum Prinz-Luitpold-Haus. Am letzten Tag geht es je nach Bedingungen über das Himmeleck oder das Laufbacher Eck zurück nach Oberstdorf.
Insgesamt werden rund 57 Kilometer, 5.458 Höhenmeter im Aufstieg und 3.490 Höhenmeter im Abstieg zurückgelegt.

Welche Voraussetzungen brauche ich für die Steinbocktour Allgäu?

Für die Steinbocktour durch die Allgäuer Alpen benötigen Sie eine gute bis sehr gute Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Sie sollten Erfahrung mit längeren Bergwanderungen haben und sich auch auf schmalen, felsigen und teilweise ausgesetzten Bergwegen sicher bewegen können.
Die längste Etappe dauert bis zu 9 Stunden. An einzelnen Tagen sind bis zu 1.308 Höhenmeter im Aufstieg zu bewältigen. Technische Kletterkenntnisse sind nicht erforderlich

Wie schwierig ist der Heilbronner Weg?

Der Heilbronner Weg ist ein alpiner Höhenweg und einer der Höhepunkte der Steinbocktour. Die Route führt über ausgesetzte Felspassagen, kurze Leitern, Drahtseilsicherungen und felsiges Gelände entlang des Allgäuer Hauptkamms.
Vorausgesetzt werden Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und eine gute Kondition. Bei unserer geführten Steinbocktour begleitet Sie ein erfahrener Bergführer und unterstützt die Gruppe an den anspruchsvolleren Passagen.

Werden auf der Steinbocktour Gipfel bestiegen?

Bei geeigneten Wetter- und Wegverhältnissen sind auf der Steinbocktour mehrere Gipfelmöglichkeiten vorgesehen. Dazu gehören unter anderem der Große Krottenkopf mit 2.656 Metern, der höchste Gipfel der Allgäuer Alpen, sowie optional der Hochvogel mit 2.593 Metern.
Auch am Heilbronner Weg kann je nach Bedingungen und Leistungsvermögen der Gruppe eine zusätzliche Gipfelbesteigung eingeplant werden. Die Entscheidung trifft der Bergführer jeweils vor Ort.

Welche Bergschuhe und Ausrüstung brauche ich für die Steinbocktour?

Für die Steinbocktour benötigen Sie feste Bergschuhe mit guter Profilsohle, die für längere alpine Bergtouren und felsiges Gelände geeignet sind. Dazu gehören ein Tourenrucksack, funktionelle Bergbekleidung, Regen- und Windschutz, warme Zusatzbekleidung, Sonnenschutz und ein Hüttenschlafsack.
Da Sie Ihren Rucksack während der gesamten Tour selbst tragen, empfehlen wir ein möglichst geringes Gewicht von etwa 8–10 Kilogramm

Ist die Steinbocktour eine Alpenüberquerung?

Die Steinbocktour ist eine mehrtägige Durchquerung der Allgäuer und Lechtaler Alpen, aber keine klassische Alpenüberquerung von Nord nach Süd wie beispielsweise Oberstdorf–Meran. Der Schwerpunkt liegt auf den hochalpinen Wegen des Allgäuer Hauptkamms, dem Heilbronner Weg, bekannten Gipfeln und den Steinbockgebieten zwischen Bayern und Tirol.
Die Tour eignet sich deshalb besonders für Bergwanderer, die eine anspruchsvolle Hüttentour im Allgäu suchen und möglichst viel Zeit im Hochgebirge verbringen möchten.

Kann ich die Steinbocktour auch alleine buchen?

Ja. Viele Teilnehmer melden sich einzeln zu unserer geführten Steinbocktour Allgäu an. Sie schließen sich einer Gruppe an und werden während der gesamten Tour von einem erfahrenen Bergführer begleitet. Einzelreisende benötigen daher keinen eigenen Tourenpartner.

Kann man auf der Steinbocktour wirklich Steinböcke sehen?

Die Route führt durch eines der bedeutendsten Steinbockreviere der Allgäuer Alpen. Besonders in den höher gelegenen Bereichen rund um den Allgäuer Hauptkamm, den Großen Krottenkopf und das Hochvogelgebiet bestehen gute Chancen, Steinböcke in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten.
Da es sich um freilebende Wildtiere handelt, kann eine Sichtung selbstverständlich nicht garantiert werde

MINDESTTEILNEHMERZAHL STEINBOCKTOUR ALLGÄU

Die Mindestteilnehmerzahl für die Steinbocktour Allgäu beträgt 6 Personen.

NICHT IM REISEPREIS ENTHALTENE SONDERLEISTUNGEN

Zusätzliche Leistungen, die aufgrund unvorhersehbarer Ereignisse notwendig werden, sind nicht im regulären Reisepreis enthalten. Dazu können beispielsweise zusätzliche Transfers, Übernachtungen oder Änderungen des Reiseablaufs aufgrund außergewöhnlicher Wetter- oder Wegverhältnisse gehören. Auch zusätzliche Kosten, die durch einen individuellen Tourabbruch entstehen, sind nicht Bestandteil der ausgeschriebenen Reiseleistungen.
Solche Kosten entstehen nur im Ausnahmefall und werden ausschließlich entsprechend der tatsächlich zusätzlich erforderlichen Leistungen berechnet.

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